schwerwiegende Fuss-/Gehprobleme -
Joao hat mir die Krücken weggenommen

Mit 17 hatte ich einen schweren Verkehrsunfall. Es waren mehrere Verletzungen: insbesondere Trümmerbrüche am rechten Unterschenkel und am linken Oberschenkel und eine gravierende Kopfverletzung.
Am Anfang war ich im Rollstuhl, dann habe ich angefangen, an Krücken zu gehen und konnte zu Ende der Reha bereits ohne Hilfe gehen. Aber es war immer die Tendenz einer Fehlstellung des Fusses da.

1985 folgte eine Versteifung des Fusses, damit er in der richtigen Stellung bleiben konnte und ich bekam einen orthopädischen Schuh. Weil der Fuss versteift war, hatte er nicht die Beweglichkeit und ich hatte wohl einen zu langen Weg zur Schule. Dies führte 1986 zu Ermüdungsbrüchen.

1996 verschlimmerte sich die Lage noch mehr und ich ging an Krücken - und im Oktober schloss ich dann mein Studium als Mathematiker und Physiker ab. Es hat viel Kraft gekostet, doch ich habe es geschafft und gut abgeschlossen.

Aber ich war verzweifelt, ich hatte gar nicht nach vorne geschaut und bin dann in ein tiefes Loch gefallen. Die Gehsituation war schlimm: ich dachte, ich käme in den Rollstuhl oder der Fuss müsste mir amputiert werden - ich war einfach am Ende meiner Nerven.

1997 wurde ich nochmals operiert - in einer 3-stündigen Operation wurden 7 Operationen aufs Mal durchgeführt. Nach 12 Wochen konnte ich stehen und sogar ein paar Schritte gehen, aber der Fuss war sehr labil. Die kleinste Belastung führte zu Schmerzen und vor allem kamen diese erst im Nachhinein: Im Ruhezustand oder nachts.

Es folgte ein Rehabilitationsaufenthalt. Das gab mir Aufschwung, sodass ich im Anschluss daran auch eine Stelle fand und als Softwareentwickler ins Berufsleben einstieg. Später änderte ich die Richtung und begann eine Ausbildung als Lehrer in einer Waldorfschule, aber auch hier wurde mein Fuss zum Problem.

Der Fuss war in einem Abstiegsprozess - ich merkte es auch daran, dass ich keine neuen Schuhe mehr fand. Alles was ich ausprobierte, ging einfach nicht.

In dieser Zeit lernte ich den Bruno Gröning Freundeskreis kennen. Dies war ein kraftvoller und bedeutender, weltweit bekannter deutscher Geistheiler. Ich dachte mir, Geistheilung ist wirklich etwas anderes, wenn es etwas gibt, das hilft, dann muss es dies sein.

Im Internet informierte ich mich über heutige Geistheiler und so stiess ich auf Joao de Deus. Und nicht nur das, ich las, dass er drei Wochen später in Deutschland war.

Natürlich ging ich hin.
Als ich vor Joao de Deus stand, ging das alles sehr schnell, er streckte mir seine Hand entgegen und ich berührte sie vielleicht eine fünftel Sekunde und dann ging ich schon weiter. Ich war enttäuscht - und habe gedacht: ist das schon alles?! Am Nachmittag ging ich nochmals vor ihn und dann dauerte es etwas länger, vielleicht eine Viertel Sekunde bevor er mich wegwinkte. Das war gut für mich - ich konnte loslassen und gehen.

Die beiden nächsten Tage war ich sehr energiegeladen. Dann wieder müde - die Möglichkeit, nach Brasilien zu gehen liess mich nicht mehr los. Nach 2 Wochen war es für mich klar, dass ich dorthin gehen wollte und vom Studium her hatte ich die Möglichkeit dazu.

Im Oktober 2004 flog ich ab. Gleich am ersten Tag ging ich vor Joao und bekam schon am Nachmittag eine Operation. Das nächste Mal, wo ich vor Joao trat, ging es genau gleich: wieder bekam ich am Nachmittag gleichen Tages eine Operation. Danach war ich wieder sehr müde.

Wieder in der Casa wiesen mich die Wesenheiten an, in den besonderen Stuhl in der Casa zu sitzen, in sehr kurzer Distanz zu Joao. Das war eine riesige Ehre für mich und ich weinte sehr viele Tränen. Am darauf folgenden Morgen war mein Fuss schon viel stabiler - ich habe gemerkt, dass die Wesenheiten etwas umgestellt hatten - es war wie nach einer normalen Operation, ich kenne dieses Gefühl. Die Wesenheiten arbeiten mit einer fantastischen Technik.

Einen Tag später ging ich vor Joao und hatte das Gefühl, ich brauche die Krücken vielleicht nicht mehr so lange. Ich bin mit einem Foto einer anderen Person gegangen, legte ihm diese vor und wollte dann schon gehen, aber Joao hielt mich zurück. Er stand auf und nahm mir die Krücken aus den Händen und meinte, er würde jetzt eine spirituelle Arbeit mit mir machen - ich solle die Augen schliessen und mich auf den Atem konzentrieren. Und dann sagte er, dass ich jetzt wieder gehen könne.

Ich wusste das, ich dachte: was soll den hier alles, ich kann ja gehen! Joao hat mir vorgezeigt, wie ich das machen sollte und ich machte es ihm genau nach und es ging! Ich bin einfach losgelaufen, ziemlich schnell!

Ich konnte laufen - ich hatte immernoch Schmerzen, aber der Fuss muss sich ja auch an die neue Situation gewöhnen, auf jeden Fall fühlte er sich stabiler an. Die Techniken, welche diese Wesenheiten benützen sind weitaus besser als diejenigen der normalen Medizin - die Erholung geht unheimlich schnell. Jetzt, eine Woche nach der Operation bin ich schon einen Kilometer gelaufen!

(Interview vom Dezember 2004, sinngemäss zusammengefasst)

Patrick

Deutschland

"...Joao nahm mir die Krücken aus den Händen und meinte nach einer spirituellen Arbeit an mir, dass ich jetzt wieder gehen könne."

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