von Krebs geheilt

Als ich nach einem Deutschland-Aufenthalt nach Amerika zurück gefahren bin hat jemand mit mir Körperarbeit gemacht und diese Frau sagte: du hast da etwas an deinem Bauch, behalte das im Auge. Ich habe schon bemerkt, dass sich etwas in meinem Bauch hin- und herbewegte und ich dachte, das sei vielleicht meine Verdauung oder so. Ich bin Nichtraucherin, trinke nicht und bin Vegetarierin und es wäre mir nie eingefallen, dass dies etwas Schlimmes sein könnte. Als ich zum Arzt ging, haben sie festgestellt, dass es Krebs ist - es war ein systemischer Krebs, den man mit Chemotherapie behandeln musste und ich hasste die Chemo von Anfang an. Aber irgendwie hatte ich auch immer die Gewissheit, dass ich nicht daran sterben würde. Irgendwie wusste ich das und ich glaube, alle um mich herum waren immer sehr viel deprimierter als ich. Für mich war es ein Ding, mit dem man umgehen muss, wo man kämpfen muss.

Eine Frau, die ich von Hawaii kannte, sagte zu mir: Du musst nach Brasilien, zu diesem Heiler Joao de Deus fahren! .... wenn du krank bist, dann kommen alle Leute und sagen, was du tun könntest .... Normalerweise ging es zu einem Ohr hinein und zum anderen wieder hinaus. Aber sie insistierte und bearbeitete mich fast eine Stunde lang am Telefon. Dann schickte sie mir das Buch "the miracle man" per Post. Ich las das Buch und fand es ein bisschen sensationalistisch, aber mein Interesse war da und ich hatte stark das Gefühl, dass ich hierherkommen müsste.

Am liebsten hätte ich die Chemo abgebrochen und wäre gleich gekommen, aber meine Familie fand: das kannst du doch nicht machen! Ich war mir natürlich auch nicht sicher und hatte dann auch nicht den Mut, abzubrechen. Die Ärzte bleuen einem ein, dass ein Unterbruch der Chemotherapie die Chancen zur Genesung stark verringern.

Die Chemotherapie war für mich sehr schwer auszuhalten. Ich habe vorher nicht einmal ein Aspirin genommen. Die Haare waren noch das wenigste. Als mir die Haare ausfielen - das war so ein Moment in der Dusche, wo ich mich abzutrocknen versuchte und auf einmal hatte ich überall Haare. Es war alles voll und ich ging zu meinem Mann und sagte: Rasier mir bitte meinen Kopf. Und dann hat er meinen Kopf kahlgeschoren, weil ich wollte nicht zuschauen, wie die Haare ausfallen - das war heftig. Aber ich habe stolz meine Glatze getragen. Was mir die Ärzte aber nicht erzählt hatten, war, dass die kognitiven Fähigkeiten total beeinträchtigt sind. Ich konnte keine neuen Erinnerungen formen, mein ganzes Gedächtnis war total angeschlagen. Das schlimmste waren die körperlichen Nebenwirkungen: Die ganze Darmschleimhaut war völlig kaputt und ich wusste nicht, ob ich stehen oder liegen - sitzen schon gar nicht - soll, es war sehr schmerzvoll. Alles fühlte sich so roh an und jedesmal, wenn es wieder einigermassen ging, hast du eine neue Keule gekriegt.

Ich habe 6 Zyklen gemacht: die ersten 3 Zyklen ist mein Tumor so richtig geschrumpft und bei den letzten 3 hat er sich nicht mehr bewegt. Gleichzeitig, nach den ersten 3 Zyklen, begann ich die Kräuter von der Casa einzunehmen. Die letzten 3 Chemotherapien waren besser erträglich und die Haare fingen wieder an zu wachsen, mitten in der Chemo. Ich dachte: du musst nach Brasilien fahren.

Zu dem Zeitpunkt starb meine Grossmutter an einem Herzinfarkt und mein Vater wurde mit Magenkrebs diagnostiziert. Die Ärzte wussten nicht, was sie mit mir machen sollten - sie wollten mir weitere 2 Zyklen geben, aber ich verweigerte die Behandlung, weil die letzten drei nichts gebracht hatten und es nach meiner Meinung keinen Sinn machte, mehr von demselben zu nehmen.

Ich weilte damals in San Francisco. Da rief plötzlich meine Mutter an und meinte, dass ich nach Deutschland kommen soll, wenn ich mich von meinem Vater verabschieden wollte. - Innerhalb von einer halben Stunde habe ich alles in meinen Koffer geschmissen und fuhr zum Flughafen. - Er hat auf mich gewartet, ich habe ihn noch eine Stunde bei Bewusstsein erlebt und dann hat er sich verabschiedet.

Meine Oma und mein Vater waren die beiden Menschen, die immer angerufen hatten, während ich krank war, die immer für mich die Daumen gedrückt hatten, von denen ich wusste, dass sie mich bedingungslos lieben - und auf einmal waren diese beiden Menschen weg. Ich war am Boden zerstört und verzweifelt. Und ich entschied mich dazu, nach Brasilien zu fahren.

Während ich hier in Abadiania war, habe ich mich völlig hingegeben, gebetet, geheult, meditiert, bedingungslos. Joao hat mir viel Aufmerksamkeit gegeben und es wurde einfach alles besser. Bevor ich von Brasilien abfuhr, habe ich ihn gefragt: "Kannst du mir helfen?" Er drehte die Augen zum Himmel, lächelte mich an und meinte: "Ja, natürlich kann ich dich heilen". Ich fragte ihn, wann ich wiederkommen sollte und er antwortete: "Mein Haus ist dein Haus, komm wann immer du willst". Es war unglaublich.

Zuhause machte ich einen CT-Scann und es stellte sich heraus, dass der Tumor ein Drittel geschrumpft war. Zwei Monate später machte ich nochmals einen Check und da war er ganz weg. - ohne Behandlung, ohne gar nichts. Ich war immernoch sehr traurig, aber diese Verzweiflung war weg und ich hatte wieder Kraft.

Jessica bietet Reisen zu Joao de Deus an - für einen direkten Kontakt wenden Sie sich bitte an:

E-Mail: Jessica (at) unfoldingjourney.com

Webseite: www.unfoldingjourney.com

Anna Jessica Theissen

USA, Brasilien, Deutschland

"...du musst nach Brasilien zu diesem Heiler "Joao de Deus" fahren."

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